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	<title>witt consulting</title>
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	<description>Facilitation, Training, Coaching</description>
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		<title>Pep Talk zum Frauentag</title>
		<link>https://wittconsulting.de/pep-talk-zum-frauentag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 12:04:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<title>„Immer gerate ich an die Falschen!“ – Imagewechsel für die Macht</title>
		<link>https://wittconsulting.de/immer-gerate-ich-an-die-falschen-imagewechsel-fuer-die-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 09:23:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel deutsch]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor ein paar Monaten bekam ich einen Anruf. Am Apparat war die Macht und bat um ein Coaching. Sie befand sich klar in einer persönlichen Notlage und wollte am liebsten sofort anfangen. Dennoch gestaltete sich die Auftragsklärung etwas zäh.„Was möchten Sie mit dem Coaching denn erreichen?“ „Ich möchte einfach besser rüberkommen. Und immer gerate ich&#8230;&#160;<a href="https://wittconsulting.de/immer-gerate-ich-an-die-falschen-imagewechsel-fuer-die-macht/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">„Immer gerate ich an die Falschen!“ – Imagewechsel für die Macht</span></a>]]></description>
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<p>Vor ein paar Monaten bekam ich einen Anruf. Am Apparat war die Macht und bat um ein Coaching. Sie befand sich klar in einer persönlichen Notlage und wollte am liebsten sofort anfangen. Dennoch gestaltete sich die Auftragsklärung etwas zäh.<br>„Was möchten Sie mit dem Coaching denn erreichen?“</p>



<p>„Ich möchte einfach besser rüberkommen. Und immer gerate ich an die Falschen. Das geht mir auf die Nerven!“ Am Telefon war nicht mehr herauszubekommen. Die Macht schien auch in Eile, wirkte gehetzt und verwies auf ihren vollen Terminkalender. Also vereinbarten wir einen Termin.<br>Gespannt erwartete ich unser erstes Treffen. Die Macht persönlich bei mir! Wer hätte das gedacht?</p>



<p>Als sie eintrat, verspürte ich sofort das vertraute leichte Ansteigen meines Pulses. Immer, wenn ich mit ihr zu tun habe, geht mir das so. Ich kann mich nicht dagegen wehren, selbst wenn ich weiß, dass sie mir nichts anhaben kann. Die Macht war wie immer eine imposante Erscheinung. Trotzdem wirkte sie diesmal fahrig und zerstreut auf mich. Ein Zug, den ich an ihr sonst nicht kenne. Ich machte der Macht einen Kaffee und ließ sie erst einmal erzählen. Sie habe nur wenige Freunde, eher einen schlechten Ruf. Misstrauisch beäugt fühle sie sich. Ständig unterstelle man ihr unlautere Motive, hielte sie für verdächtig, arrogant und unsympathisch. Bei Frauen habe sie sowieso keine Chance. Viele wollten sie nicht, weil sie unattraktiv und unbeliebt machen könne und zuviel Dreck und Arbeit mache. Sie mieden sie wie Kohlehydrate am Abend oder die Anschaffung eines Haustiers. Viele hätten richtiggehend Angst vor ihr. Sie verstehe das gar nicht. Ihre realistische Selbstwahrnehmung erstaunte mich.</p>



<p>„Und das führt dann zu …?“<br>Das war vielleicht die falsche Frage. Es folgte eine Tirade über die Schlechtigkeit der Welt, Klagen über die Männer, aber auch über manche Frauen, mit denen sie sich notgedrungen einließe, die ihr und ihrem Ansehen aber offensichtlich nicht gut täten. Merkwürdig, es schiene ihr fast, als würden diese Menschen durch den Kontakt mit ihr für die meisten attraktiver, sie selbst aber nicht. Mit ihr direkt wollten nach wie vor nur wenige vernünftige Menschen etwas zu tun haben. Missbraucht fühle sie sich und missverstanden. Früher sei das ja alles normal gewesen, aber schon seit dieser Zeit in den Sechzigern denke sie über einen Imagewechsel nach. Mir war klar, dass sich fünfzig Jahre für die Macht quasi wie vorgestern anfühlen müssen. Schließlich ist sie so alt wie die Menschheit selbst. Trotzdem fand ich es interessant.<br>„Und was haben Sie dann seit den Sechzigern versucht?“<br>Die Macht wurde verlegen. Sie murmelte etwas von Blumen und Frieden, Selbsterfahrung und „Experimenten“, ohne wirklich konkret zu werden. Keine noch so präzise Nachfrage verfing, von „Was noch?“ ganz abzusehen. Was auch immer es gewesen war, es schien jedenfalls nicht den gewünschten Effekt gehabt zu haben. Oder sie konnte ihn einfach im Moment nicht würdigen.</p>



<p>Ich wurde langsam ungeduldig: „Hören Sie zu. Was Sie nicht oder nicht mehr wollen, habe ich schon verstanden. Und dass in den letzten Jahren alles wieder viel schlimmer geworden ist mit den ganzen großen und kleinen Despoten überall … Aber was wollen Sie denn eigentlich hier, damit sich das Coaching für Sie lohnt? Sie sind viel älter, erfahrener und einflussreicher als ich. Ich kann Ihnen nur helfen, wenn Sie mir sagen, was Ihr Anliegen ist. Zum Klagen ist die Zeit zu schade.“</p>



<p>Die Macht wurde still.<br>„Ja, Imagewechsel eben.“<br>„Was für ein Image soll es denn sein? Wie hätten Sie es denn gerne?“<br>„Keine Ahnung – sagen Sie es mir! Ich dachte, Sie sind ein Profi!“<br>Da war es wieder. Mein Puls stieg erneut an. Ich versuchte, ruhig zu bleiben:</p>



<p>„Meine Profession besteht vor allem darin, die richtigen Fragen zu stellen, auch wenn ich zugeben muss, dass mir das bei Ihnen bisher nur mäßig gelungen ist. Vielleicht erzählen Sie mir einfach ein bisschen mehr über die Menschen, bei denen das mit dem neuen Image schon ein bisschen klappt. Fällt Ihnen da etwas ein? Nur damit ich ein Bild davon bekomme …“<br>Wieder wurde sie still und schaute eine Weile aus dem Fenster. Ich hielt den Atem an. Schließlich entspannte sie sich etwas und begann zu sprechen: „Es gibt da ein paar Leute, die nehmen mich einfach. Ich mag sie. Sie machen sich die Mühe, begeben sich in leitende Positionen, um die Welt zu gestalten – im kleinen oder im ganz großen Stil. In der Politik, in Unternehmen, in Vereinen, in Gemeinden. Sie nutzen den Raum, den ich ihnen biete. Ich liebe es, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Sie nehmen viele Anfeindungen hin, lösen Konflikte, ertragen stoisch den ewigen Kleinkram, der immer dazwischenkommt, wenn sie gerade dabei sind, etwas Wichtiges in Bewegung zu bringen. Ich bewundere sie und bestaune oft ihr Durchhaltevermögen.“</p>



<p>„Und Sie wollen mehr davon?“<br>„Ja, davon will ich mehr.“<br>„Was machen die denn anders als die, von denen Sie genervt sind?“ Diesmal kam die Antwort schneller, sie sprudelte aus ihr heraus: „Sie nehmen mich, aber nicht ganz. Sie verteilen mich sofort. Sie überlegen vorher gut, greifen aber zu, wenn es ihnen notwendig scheint. Sie sprechen freundlich, aber klar. Sie machen Fehler und geben es zu. Sie lassen sich viel gefallen, aber nicht alles. Sie nehmen sich auch Freiheit und gewähren sie. Und Liebe.“<br>Sie wurde still. Wir schwiegen beide.<br>Ich sinnierte noch darüber nach, ob ich ihr nicht lieber eine Teamsupervision mit Liebe und Freiheit anbieten sollte, als sie sich erhob.<br>„Das ist doch schon mal ein Anfang“, sagte sie ungewöhnlich milde für ihre Verhältnisse. „Ich muss jetzt weiter. Sie hören von mir.“</p>



<p><em>Wiebke Witt</em></p>
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		<title>Virtual Facilitation – Nur Fliegen ist schöner!</title>
		<link>https://wittconsulting.de/virtual-facilitation-nur-fliegen-ist-schoener/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 08:39:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Facilitation deutsch]]></category>
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					<description><![CDATA[„Facilitation“ heißt auf Deutsch „Erleichterung“, „etwas leicht machen“. Es beschreibt auch eine besondere Form der Moderation von menschlichen Zusammenkünften, in der wir einander einladen, inspirieren, ermutigen und Veränderungen gemeinsam gestalten. Was könnten unsere virtuellen Meetings im Moment mehr brauchen als Leichtigkeit? Sehr gut dazu passt die Metapher des Flugs. Sie beschreibt die Phasen des Startens,&#8230;&#160;<a href="https://wittconsulting.de/virtual-facilitation-nur-fliegen-ist-schoener/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Virtual Facilitation – Nur Fliegen ist schöner!</span></a>]]></description>
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<p>„Facilitation“ heißt auf Deutsch „Erleichterung“, „etwas leicht machen“. Es beschreibt auch eine besondere Form der Moderation von menschlichen Zusammenkünften, in der wir einander einladen, inspirieren, ermutigen und Veränderungen gemeinsam gestalten. Was könnten unsere virtuellen Meetings im Moment mehr brauchen als Leichtigkeit? Sehr gut dazu passt die Metapher des Flugs. Sie beschreibt die Phasen des Startens, des Fliegens und des Landens in einem Meeting. Wenn wir in jeder Phase ein paar Dinge beachten, können wir leichter miteinander kommunizieren, gemeinsam Fahrt aufnehmen, abheben und dort landen, wo wir hinwollen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gut Starten</h3>



<p>Für einen guten Start im virtuellen Raum muss ich mir zunächst klarmachen, was es bedeutet virtuell zu arbeiten. Dinge, die in einem Präsenzmeeting selbstverständlich passieren oder verstanden werden, bedürfen einer expliziteren Kommunikation, technische Voraussetzungen müssen geschaffen, Beteiligung bewusst aktiviert werden. Von klein auf haben wir gelernt, dass wir uns vor dem Fernsehbildschirm entspannen, zurücklehnen, konsumieren. Später haben wir gelernt, dass wir vor einem Computerbildschirm still arbeiten, lesen oder in die Tasten hauen. Dieses Verhalten ist also zu erwarten, sobald Menschen vor Bildschirmen sitzen. Wenn ich mir für ein Meeting eine geteilte Verantwortung und aktive Beteiligung wünsche, muss ich dafür Voraussetzungen schaffen, die das Gelernte nutzen oder das Umlernen erleichtern.</p>



<p>Drei heiße Spuren für einen guten Start:</p>



<p><strong>1. Das Setting vorbereiten</strong><br>„Die Grundannahme, dass die Technik funktioniert ist erst einmal falsch.“ (Marc Chmielewski). Davon ausgehend, bereite ich den virtuellen Raum sorgfältig vor, plane Zeit für einen Technik-Check ein, versende Youtube links mit kurzen Tutorials (z. B. vor dem Einsatz von neuen digitalen Tools), habe die Kamera auf Augenhöhe und sorge für eine Beleuchtung von vorne, damit die Teilnehmenden mich gut sehen können.</p>



<p><strong>2. Eine Beziehung aufbauen</strong><br>Schon mit der Einladung zum Meeting wird Beziehung gestaltet. Wenn ich neue Tools und Beteiligungsformen einsetzen will, kann ich das in der Einladung schon ankündigen. Wenn die Teilnehmenden während das Meetings die Kamera eingeschaltet lassen sollen, was für eine gute Interaktion zu empfehlen ist, sollten sie das vorher wissen und sich darauf einstellen können. Eine kleine Vorbereitungsaufgabe oder die Bitte etwas (Ideen, Fragen, Gegenstände) mitzubringen aktiviert die Beteiligung schon vor dem Treffen. Als Facilitator wähle ich mich früh ein, begrüße die Ankommenden freundlich, helfe bei technischen Fragen, lade zur Kameranutzung ein, achte auf eine ruhige Atmosphäre.</p>



<p>Ein gutes Meeting startet mit einem Check-in, der die Teilnehmenden auf der Beziehungsebene abholt. Ideen für Check-in Fragen mit verschiedenen Schwerpunkten gibt es z. B. unter&nbsp;<a href="https://icebreaker.range.co/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">icebreaker.range.co</a>&nbsp;oder&nbsp;<a href="https://checkin.daresay.io/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">checkin.daresay.io</a>.</p>



<p><strong>3. Arbeitsfähigkeit herstellen</strong><br>Auch für die inhaltliche Ausrichtung kann ein Check-in genutzt werden. Wie so oft ist es das Wichtigste, eine geeignete Einstiegsfrage zu finden, die gut auf das Ziel des Treffens einstimmt. Ein Check-in kann mit einem Redeobjekt, z. B. einem Teelöffel, der durch die Bildschirme weitergereicht wird, gestaltet werden. Eine Frage wird visualisiert, die Zeit (z. B. eine Minute) oder die Form (z. B. zwei Worte, Symbol benennen) für die Antwort ebenfalls. Die erste Person darf den Löffel ergreifen, danach nominieren die Teilnehmenden die jeweils nächste Person und reichen das Objekt weiter, bis alle dran waren. Explizite Anweisungen und ein „Time-out“ Signal, z. B. mit einem angenehmen Geräusch helfen beim Lernen der Methodik.</p>



<p>Menschen beteiligen sich konstruktiv, wenn sie sich sicher fühlen, am Thema interessiert sind, wissen, was von ihnen erwartet wird, was sie von den anderen erwarten können, welche Themen und welche Arbeitsweise verabredet sind. Zu Beginn eines Meetings sollten wir daher Orientierung und Transparenz über folgende Bereiche schaffen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Agenda, Zeit, Person, die für jedes Thema eingeplant ist</li>



<li>Verabredungen zur virtuellen Etikette (z. B. „Wir lassen die Kamera an“, „Sprich damit ich Dich sehe…“)</li>



<li>Spielregeln / Praktiken des Gelingens (z. B. „Persönliche Geschichten bleiben hier – das Wissen geht in die Welt…“)</li>



<li>Rollen, die verschiedene Personen im Meeting einnehmen (z. B. Moderation, Chatwächterin, Zeitnehmer, Information, Protokoll…)</li>



<li>Je nach Situation auch Überblick und Verortung des Meetings: „Wo sind wir gerade im Prozess?“</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Fliegen</h3>



<p>Es gibt Millionen Ansätze und Methoden, um ein Meeting gut zu navigieren. Anbei eine Auswahl für mehr Beteiligung, zielführende Diskussionen und ein paar schräge Ideen für High Flyer:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Less is more: Sich kurzfassen und alle bitten, es auch zu tun</li>



<li>In Präsentationen so wenig Folien wie möglich verwenden, oft das Bildschirmteilen unterbrechen, hören, ob es Fragen gibt, Fragen stellen</li>



<li>Reine Präsentationszeit auf maximal 15 Minuten beschränken. Länger hört keiner zu.</li>



<li>Sehr explizit das Wort erteilen, Redezeiten verabreden</li>



<li>Handzeichen oder Redeobjekt als Signal zum Wort ergreifen verabreden und nutzen</li>



<li>Ausschweifen stoppen, Beiträge zusammenfassen, stillere Teilnehmende direkt ansprechen</li>



<li>Den Chat nutzen, z. B. für kleine Ideensammlungen oder Abfragen</li>



<li>Immer wieder zielführende, aktivierende Fragen stellen</li>



<li>Souverän mit Stille umgehen. Stille einkalkulieren, Reflexionszeit explizit benennen, fragen was die Stille bedeutet, mitteilen, wie ich die Stille deute, 5-Sekunden-Regel einführen („Wenn nach 5 Sekunden keine Fragen / Antworten von Euch kommen, gehe ich davon aus, dass…“)</li>



<li>Interaktive Whiteboards, MIRO oder MURAL als virtuelle Pinnwände nutzen</li>



<li>Gamification, Kreative Skalen nutzen (<a href="https://www.pinterest.de/trudywoo/mood-scales/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.pinterest.de/trudywoo/mood-scales</a>)</li>



<li>Umfragetools wie Mentimeter nutzen, z. B. um die Qualität der getroffenen Entscheidung zu bewerten</li>



<li>Elevator – Pitch zu den Kernthemen halten lassen (= Eine Minute, so lange wie ein langes Streichholz brennt)</li>



<li>Eine Hofnärrin oder einen Advocatus Diaboli ernennen, gerne mit entsprechendem virtuellem Hintergrund</li>



<li>Ein Redeobjekt und ein Audio Stoppsignal nutzen, z. B. mit Zimbel oder Klangschale</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Angenehm Landen</h3>



<p>Ein Meeting endet angenehm, wenn der verabredete Zeitrahmen eingehalten wurde, ich weiß, was die nächsten Schritte sind, ich etwas mitnehme und / oder beitragen konnte und ich mich angemessen verabschiedet fühle. Für eine gute Landung sollten wir daher</p>



<p><strong>Inhalte gut schließen:</strong>&nbsp;Die wichtigsten Ergebnisse und Verabredungen zusammenfassen, Raum für abschließende Fragen geben (die Zeit auch einplanen), Hinweise auf die nächsten Schritte geben, Klären wer bis wann was macht oder mit wem redet</p>



<p><strong>Feedback einholen</strong>: Was nehme ich mit? Was wünsche ich mir fürs nächste Mal? Antworten im Check-out oder im Chat teilen, die Qualität des Meetings auf Skalen oder mit Umfragetools bewerten lassen, entweder direkt im Meeting oder im Nachgang per Nachricht</p>



<p><strong>Auf der Beziehungsebene verabschieden</strong>: Die klassische Check-out Frage „Wie gehe ich aus diesem Meeting?“ funktioniert immer, lässt sich aber auch durch kreative Skalen, Symbole und Metaphern ergänzen und abwandeln. Eine ruhige, herzliche Verabschiedung mit Dank für Beteiligung und Engagement sichert eine sanfte Landung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie hilft dieser Ansatz Dir?</h3>



<p>Wenn du virtuelle Meetings moderierst und sie als zäh, schwergängig und wenig interaktiv empfindest, kann die Flugmetapher dir und den Teilnehmenden helfen etwas daran zu ändern:</p>



<p><strong>Starten:</strong>&nbsp;Wie kann ich das Setting gut vorbereiten? Was kann ich kontrollieren und was einfach akzeptieren und mich entspannen? Welche Sprache passt zu den Menschen in diesem Meeting? Wie kann ich sie gut abholen? Was brauchen die Teilnehmenden, um arbeitsfähig zu sein? Wie kann ich sie zu mehr Beteiligung einladen?</p>



<p><strong>Fliegen:</strong>&nbsp;Wie gestalten wir die Prozesse der Information, Entscheidungsfindung und Problemlösung? Welche Muster sollten wir unterbrechen? Wollen wir eher mehr Fragen stellen oder die Redezeit begrenzen? Welche Tools wollen wir ausprobieren? Welches heute? Wie können wir gut mit Stille umgehen?</p>



<p><strong>Landen</strong>: Welche Fragen müssen im Landeanflug gestellt werden? Wie holen wir Feedback ein? Wie sieht in unserem Setting eine angenehme Verabschiedung aus?</p>



<p><em>Wiebke Witt</em></p>



<p><a href="https://www.movendo.de/de/blog/favouritemodels" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Diesen Artikel findest du auch hier.</a></p>
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